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Unterwegs in China

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Bereits sind die ersten Wochen vorueber und Peking laengst auf der Route abgestrichen. Was ich im Reich der Mitte so getrieben hab? Genau das will ich hier nun niederschreiben :-)

Sonntag, 30. April, Peking

Roman und Christoph haben mich am Flughafen abgeholt, zuerst fahren wir zu Romans (neuer Eigentums-) Wohnung das Gepaeck abladen - nach einem kurzen Kafi gehts dann aber gleich ab zum Tiananmen, dem Platz des himmlischen Friedens (wo bei Tiananmen richtig uebersetzt eigentlich "Tor des Himmlischen Friedens" heisst, benannt nach dem Tor dass an der Kopfseite des Platzes den Zugang zur Verbotenen Stadt bietet). Wir schlendern ueber den Platz und spazieren dann in einen Hutong, eine typische alte Pekinger Gasse, die noch nicht neuen Hochhausbauten hat weichen muessen. Ich liebe diese Gassen, (relativ) wenig Verkehr, freundliche Chinesen, ruhig - man wuerde nicht vermuten dass man im Zentrum einer >10 Millionen Metropole ist, 10 Minuten vom Tiananmen! Schade dass viele dieser Quartiere der Bauwut zum Opfer gefallen sind, bleibt zu hoffen dass die verbliebenen nicht auch noch geopfert werden...



Dienstag, 2. Mai, Dajue Tempel nahe Peking

An diesem Tag fahren wir (Roman, Christoph und ich) zusammen mit Romans Freundin an den Stadtrand von Peking (jenseits des sechsten Autobahnrings) um einen alten Tempel zu besichtigen. Auf dem Weg dahin fahren wir nicht nur an dem sich im Bau befindlichen Olympiastadion vorbei, nein, wir verfahren uns auch irgendwo in den Vororten Pekings. Es sei eine Unart der Chinesen (oder anders gesagt sie sind zu stolz um jemanden zu fragen) lieber rumzukurven als jemanden nach dem Weg zu fragen, meint Roman. Schliesslich uebernehmen wir Schweizer (genauer gesagt eben dieser Roman) die Initiative und fragen nach dem Weg - nach kurzer Zeit finden wir den auch ans Ziel :-) Der Tempel ist sehr gut besucht, viele Chinesen haben in dieser Woche Ferien und reisen herum, alle Sehenswuerdigkeiten werden foermlich von Menschen ueberschwemmt - um im Restaurant der Anlage einen Tisch zu erhalten muessen wir ueber eine Stunde warten, immerhin aber werden wir von einer kleinen Musikkapelle unterhalten.



Donnerstag, 4. Mai, Qing Graeber

Frueh aufstehen ist angesagt, der Bus faehrt um 07:00 Uhr (gemaess Fahrplan, in Tat und Wahrheit erst um ca. 07:45). An diesem Ort, ca. 3 Stunden ausserhalb Pekings (bereits in einer andern Provinz), liegen einige Qing Kaiser und -wittwen (sowie Konkubinen) begraben. Je nach Reichtum des Kaisers ist dessen Grab mehr oder weniger schmuckvoll ausgearbeitet. Zwischen jenem Kaiser der sein Grab waehrend einer finanziell schwereren Zeit gebaut hat und jenem der ueber (sehr) viel Geld verfuegte, liegen Welten. Die ganze Anlage ist riesig, jedes Grab hat die Groesse einer kleinen Tempelanlage, das Gelaende nimmt so einige Quadratkilometer ein. Die Graeber sind zudem UNESCO Weltkulturerbe. Da wir uns immer noch in den sogenannten Maiferien befinden, hats auch hier wahnsinnig viele Leute - lustig aber zu sehen dass die Chinesen nur Dinge anschauen die nicht zu weit vom Parkplatz weg sind... Waehrend die im Zentrum der Anlage liegenden Graeber einem Ameisenhaufen gleichen, kann man in den aeusseren Anlagen die Besucher fast an einer Hand abzaehlen.





Sonntag, 7. Mai, Jinci Tempel bei Taiyuan, Provinz Shanxi

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag sind wir mit dem Nachtbus von Peking nach Taiyuan, der Hauptstadt der Provinz Shanxi, gefahren. Diese (fuer chinesische Verhaeltnisse mit 2 Millionen Klein-) Stadt liegt ca. 700km im Suedwesten von Peking. Shanxi wird als "Wiege der Kultur Chinas" bezeichnet, in dieser Provinz hat es viele (v.a. auch sehr alte) Anlagen, Tempel und andere Sehenswuerdigkeiten. Als erstes haben wir die Tempelanlage Jinci, ca. eine halbe Stunde ausserhalb Taiyuans, besichtigt. Urspruenglich als Wohnsitz gegruendet, dann zu einem Tempel ausgebaut und dank unterschiedlicher Bauherren und Epochen, ist die Anlage sehr vielseitig gestaltet. Das absolute Highlight ist ein in einer Steinwand eingelassener Brunnen in der Form eines Drachenkopfes von welchem man sagt - wenn beruehrt - er einem ewige Jugend spende. Da lassen wir uns natuerlich nicht zweimal bitten, auch wenn (da immer noch Maiferien) wir uns etwas gedulden muessen bis wir zum Brunnen haben durchdringen koennen. Was wir in dieser Tempelanlage auch entdeckt haben: diese beruechtigten Direktuebersetzungen vom Chinesischen ins Englische (man nehme ein Zeichen, schlage Englisch Woerterbuch auf, nehme erste Treffer und reihe diese aneinander): oder was genau heisst jetzt "The front starts construction, pleasing round way but line."...? Oder "Front construction, attention safety."...? :-)

Am Abend dann, zurueck in Taiyuan, machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant fuers Nachtessen - und werden prompt mit den Problemen einer "Kleinstadt" (!) konfrontiert: die Restaurants oeffnen erst um ca. 18:30 :-) Umso mehr aber freut sich die Bedienung dann zwei Auslaender als Gaeste vorweisen zu koennen, ich glaub in dieser Stadt keine andern Nichtchinesen gesehen zu haben... Weiteres Kleinstadt Problem: es gibt kein kaltes Bier...




Montag, 8. Mai, Pingyao, Provinz Shanxi

Die erst vor knapp 10 Jahren von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerben aufgenommene Altstadt von Pingyao ist eine mehr oder weniger vollstaendig erhaltene mittelalterliche Stadt aus der Zeit der Ming Dynastie, die zudem von einer sehr eindruecklichen Stadtmauer umgeben wird. Die Anzahl der Tuerme entspricht der Anzahl der Schueler Konfuzius', die Anzahl und Anordnung der Stadttore jener einer Schildkroete (sie korrespondieren mit den Oeffnungen des Panzers fuer Fuesse und Kopf) - ein Tier das in der chinesichen Mythologie ueber einen sehr hohen Stellenwert verfuegt. Man moechte nicht dran denken wie viele aehnlicher solcher Altstaedte in China dem "Fortschritt" geopfert wurden - und aus welchen Zufaellen diese erhalten geblieben ist? Ausserhalb der Stadtmauern naemlich sieht Pingyao genauso aus wie wohl alle kleinen und mittelgrossen chinesischen Staedte: dem Zerfall geweihte billige Plattenbauten saeumen schmutzige, loechrige Strassen auf denen sich Blechlawinen waelzen und Verkehrsregeln mit munterm Hupen gebrochen werden. Gewohnt wird in rechteckigen Kaesten mit kleinen Fenstern, einziger Reichtum stellen wohl die unzaehligen Klimaanlagen dar - unter jedem Fenster ist so eine Energieschleuder auszumachen. Anzufuegen ist hier ausserdem noch dass wir nach Pingyao (ca. eine Stunde von Taiyuan) vom Fahrer der Familie Wei (Romans Freundin) gefahren werden. Ihr Vater belegt in Shanxi einen gewichtigen Posten bei der KPCh. An dieser Stelle moechte ich der Familie Wei einen grossen Dank aussprechen, sie haben fuer uns die Bus- und Zugtickets organisiert und Hotels gebucht!



Dienstag, 9. Mai, Wolkengratgrotten bei Datong, Provinz Shanxi

Nach einer weiteren Nacht in Taiyuan besteigen wir am fruehen Dienstag Morgen den Zug nach Datong (ca. 500km nordwestlich von Peking), welches wir nach einer 6 stuendigen Fahrt erreichen. Unser Abteil teilen wir mit 4 chinesischen Teenagern, die als Erstes gleich ihr holpriges Englisch an uns testen - fuer uns ist es vorallem jedes Mal wieder lustig sie zuerst anrennen zu lassen, Roman (synchron-) uebersetzt dann jeweils was sie in Chinesisch diskutieren ("Was meinst du, was machen die Auslaender hier?" "Wollen wir sie etwas in Englisch fragen?"), um dann etwas spaeter Farbe zu bekennen. Die veraeppelten nehmen dann jeweils mehr oder weniger bestuerzt seine Sprachkenntnisse zur Kenntniss :-) Zurueck zu Datong: In dieser fuer chinesische Verhaeltnisse nun wirklich kaffhaften Kleinstadt mit bloss einer Million Einwohner avancierten wir nun tatsaechlich zur Attraktion. Beim Nachtessen wurden wir von der Bedienung bestaunt (wohl wie wir mit den Staebchen umgehen oder so), welche zuvor aber noch die Vorhaenge zuzog um uns vor den verdutzten Blicken der Passanten zu schuetzen :-). Dieses "Dorf" soll den auch nur Ausgangspunkt fuer zwei (natuerlich UNESCO) Sehenswuerdigkeiten sein. Als erstes haben wir die Wolkengratgrotten am Rande Datongs (vis a vis einer Kohlenmine) besichtigt. Den Weg dorthin legten wir in einem Kleinbus - der ausser uns nur von Kohlearbeitern (Kohle ist die Hauptindustrie Datongs) benutzt wurde - zurueck. Als irgendwo auf dem Weg ein Polizeiauto auszumachen war, mussten die stehende Passagiere sich kurzfristig hinhocken - anscheinend war der Bus ueberladen :-). Bei diesen Grotten handelt es sich um eine grosse Anzahl bis zu 2'500 Jahre alter Grotten mit zum Teil ueber 20m hohen in den Fels gehauenen Buddha Statuen, wahnsinnig eindruecklich.




Mittwoch, 10. Mai, Haengendes Kloster bei Datong

Am letzten Tag unserer Shanxi Reise besichtigen wir das "Haengende Kloster", ca. 1.5 Stunden ausserhalb Datongs gelegen. Diese eindrueckliche Anlage ist in eine steile Felswand ueber einem Flussbett "eingepasst", mit Pfaehlen und Balken krallen sich die Gebaeude am Felsen fest. Alle Etagen der 3-4 unterschiedlich hohen Gebaeude (jeweils 2-4 Stockwerke) verfuegen fuer den Zugang zu den Raeumen ueber vorgelagerte enge, ueberdachte "Balkone". Zwischen den Balkonen der einzelnen Gebaeude und Etagen verbinden Treppen und Bruecken. Die Gelaender werden mit jedem Stockwerk etwas niedriger, gehen am Schluss aber nicht unter Kniehoehe. Unten in der Schlucht rauscht der Fluss der ca. 100m oberhalb des Klosters mit einer maechtigen Staumauer zu einem grossen See aufgestaut ist. Waere das Kloster nicht da, waere der See wohl noch groesser...

Das ist nun der erste Ort wo wir unter einer ordentlichen Zahl weiterer westlicher Touristen uns befinden, v.a. Franzosen hat es viele. Mit ihnen steigt auch die Anzahl an Marktstaenden und Ramschverkaeufern, unglaublich was einem da so angeboten wird - von kleinen winkenden Maostatuen ueber robbende Plastiksoldaten und irgendwelchen Ballonen kriegt man so ziemlich alles Unbrauchbare angeboten. Ach ja, apropos Datong/Kleinstadt - auf der Suche nach Bargeld (ueber meine Postcard) mussten wir uns auf eine regelrechte Schnitzeljagd durch dieses Staedtchen begeben - erst in der etwa fuenften Bank konnte man uns sagen wo der einzige Bancomat in der Stadt der "auslaendisch spricht" (!!!) sich befindet...




Donnerstag, 11. Mai, Verbotene Stadt

An diesem trueben Donnerstag haben wir Michel - am fruehen Morgen ;-) - am Flughafen abgeholt - und sogleich mitten in die Stadt gefuehrt. Mit dem Seitenwagen Toeff fuhren wir durch den dichten Verkehr Pekings zum Platz des Himmlischen Friedens, welchen wir in dessen ganzen Laenge ueberquert haben. Anschliessend haben wir die Verbotene Stadt, den ehemaligen Kaiserpalast Pekings, besucht. Wohl ueberfluessig anzumerken dass auch diese gewaltige Anlage Weltkulturerbe ist. Leider waren doch einige Gebaeude der "purpurnen Stadt" in Baugerueste gehuellt, Peking scheint seine Sehenswuerdigkeiten auf die Olympiade hin ins beste Licht ruecken zu wollen. Wahnsinnig was an "guten Tagen" durch die Verbotene Stadt resp. ueber den Platz des Himmlischen Friedens an Leuten geschleust wird: man spricht von 700'000 resp. einer Million Besuchern! Interessanterweise trifft man auch da v.a. Chinesen an, aus allen Teilen des Landes scheinen sie in die Hauptstadt zu reisen um das alte und neue Machtzentrum ihres Riesenstaates zu besichtigen.





Freitag, 12. Mai, Grosse Mauer

Einmal mehr heisst es frueh aufstehen, der Besuch der Grossen Mauer, ca. 2 Stunden ausserhalb Pekings, steht auf dem Programm. Erklaertes Ziel: 07:00 am Busbahnhof - haben wir geschafft, doch: keine Busse da! Am selben Ort wo wir vor etwas mehr als einer Woche den Bus fuer die Qing Graeber bestiegen - und es von Bussen wirklich nur so wimmelte - hatte es diesmal keinen einzigen. Was tun? Man schnappe sich einen Taxifahrer, handle den Preis etwas runter und los gehts. In jenem Doerfchen angekommen muessen wir erstmal den Weg an die Mauer neu (er)finden - obwohl Roman schon oefters da war (und ich auch schon mal, hehe) ist das nicht ganz einfach: da sie einen Abschnitt etwas weiter vorne renoviert haben, moechten sie die Besucher nun gerne dort haben - gegen Eintritt notabene. Was macht man da? Genau, man verbaut alte Zugangswege und hofft so "Touristen auf Abwegen" auf den andern Abschnitt locken zu koennen. Nach dem Motto "wo ein Wille ist ist auch ein Weg", Bergsteigen und etwas Klettern aber finden wir doch noch den Weg auf die Mauer. Unglaublich was die damals gebaut haben - als groesste Fronarbeit in der Geschichte der Menschheit... Wir stehen auf der Mauer und haben sie ganz fuer uns, keine andern Touristen weit und breit - da nehmen wir das bisschen Wandern (und den Regen) gerne in Kauf!

Am spaeteren Nachmittag nutzen Michel und ich die Zeit fuer eine kleine Einkaufstour an der "Seidenstrasse" in Peking. Echt verrueckt was hier abgeht, auf etlichen Etagen kriegt man an Staenden - eng aneinander gepfercht wie wir St.Galler das von der OLMA her kennen - Kleider angeboten. Natuerlich von bekannten Marken wie Hilfiger, Ralph Laurent und Co. - "Made in U.S.A" steht drauf, bis auf den letzten Nadelstich alles sauber gefaelscht ;-) Der Preis ist Verhandlungssache - steigen die Verkaeufer fuer ein Poloshirt von "Hilfchiniger" gerne bei so 180.- Yuan ein, kann man mit geschickter Taktik und Stehvermoegen den Preis auf ca. 50.- Yuan druecken, das entspricht ca. 8.- Franken. Kenner duerften da wohl noch mehr rausholen.







Samstag, 13. Mai, Himmelstempel

Den letzten Tag in China nuetzen wir um den Himmelstempel - wohl eine der bekanntesten Tempelanlagen Chinas (ja, auch UNESCO) - zu besichtigen. Da Roman verhindert ist, kriegen wir einen Zettel mit der Aufschrift "Zum Himmelstempel bitte" (auf Chinesisch natuerlich) mit auf den Weg - auf der Rueckseite noch die Adresse um wieder heimzufinden. Diesen Zettel haben wir dem naechstbesten Taxifahrer unter die Nase gehalten - hat wunderbar geklappt, wir stehen auf der eindruecklichen Anlage. Die Haupthalle - die mit dem Himmelsaltar, zu sehen wohl in/auf jeder Werbung fuer Chinaferien - ist trotz anfaenglichen Befuerchtungen nicht geschlossen wegen Renovationsarbeiten, der Tempel zeigt sich in seiner ganzen Pracht.



Leider sind nun die beiden Wochen in China schon um - weiter gehts nun nach Hong Kong. Oder ging es, bin nun ja bereits in Auckland. Fortsetzung folgt... ;-)

Hilar Lütolf, Auckland, 19.5.2006 | Permalink

Kommentare

Kommentar von Patrik am 19.5.2006:
...echt cool, was Du Dir in China alles so an Sehenswürdigkeiten "reinziehst"... ;o Ich hätte bei meinem China-Aufenthalt wohl auch etwas mehr umherreisen sollen... ;o Viel Spass weiterhin, und viele Grüsse aus SG Hipper ;o

Kommentar von Hilar am 19.5.2006:
Es lohnt sich wirklich! Gut möglich dass dies nicht das letzte Mal gewesen ist :-)

Kommentar von Patrice am 19.5.2006:
Danke für deine ausführliche Reportage! Genial, dass du da so gut betreut worden bist und derart viele Sachen ansehen konntest. Auch weg vom normalen Touri-Mainstream.

Kommentar von Roman am 5.6.2006:
Na, ich hoffe, die Zeit in China hat dir gefallen! Was heisst hier "gut moeglich, dass dies nicht das letzte Mal gewesen ist"? Schliesslich hast du erst einen Bruchteil aller UNESCO Weltkulturgueter Chinas gesehen ... Da steht noch viel Arbeit an! Bist auf jeden Fall zu jeder Zeit willkommen!

Kommentar von Hilar am 9.6.2006:
Danke, Danke! Sind diese Ferien vorüber, werd ich mich wohl bald mal ans Planen der nächsten machen müssen... :-)

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